Damals, als wir gemeinsam geschlittert sind
… und warum es Zeit ist, das wieder zu tun
Ein Rückblick auf den 7. Barnim Eisstockcup
Es gibt Veranstaltungen, an die erinnert man sich nicht wegen einzelner Ergebnisse. Sondern wegen der Menschen. Wegen kalter Finger, warmer Getränke, lauter Lacher und diesem ganz besonderen Gefühl, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
Der Barnim Eisstockcup war genau so ein Moment.
Im Februar 2017 ging es los. Draußen, unter freiem Himmel. Eisbahn, Eisstöcke, Daube. Und ganz viel Vorfreude. Der EDEKA Eisstockcup eröffnete die Vorrunden und schon nach den ersten Kehren war klar: Hier geht es nicht nur ums Gewinnen. Hier geht es ums Miteinander. Um Teams mit kreativen Namen, um knappe Spiele, um Jubel und Schulterklopfen. Unter Strom, Physio-Rabauken-Rannow, Semcoglas, Sturm Holzwurm. Sie alle haben diese ersten Tage geprägt und den Grundton gesetzt: fair, herzlich, leidenschaftlich.
Es ging weiter im März. Beim 1a AutoService Barnim Cup, bei dem Favoriten wackelten, Außenseiter überraschten und neue Teams ihre ersten Eisstock-Meter sammelten. Manche kamen mit großen Ambitionen, andere mit einer Portion Skepsis. Fast alle gingen mit einem Lächeln nach Hause. Und mit der Gewissheit: Wir kommen wieder.
Dann Bernau. Wind, Regen, Sonne im Wechsel. Wetter, das eigentlich alles kaputtmachen könnte. Tat es aber nicht. Im Gegenteil. Es machte die Spiele kurios, die Geschichten besser und den Zusammenhalt stärker. Wer einmal gemeinsam bei Regen am Rand der Bahn gestanden hat, weiß: Das schweißt zusammen. Der Autowelt Barnim Cup zeigte genau das.
Zum Abschluss der Vorrunden dann Finowfurt. Sonne, gute Stimmung, letzte Tickets für die Finalrunde. Noch einmal alles geben, noch einmal lachen, noch einmal anfeuern. Man spürte: Das hier ist mehr als ein Turnier. Das ist ein kleines Stück Barnim.
Und dann kam das Finale. Drinnen. Ganz ungewohnt. Kein Wind, kein Wetter, aber dieselbe Atmosphäre. Spannung bis zur letzten Kehre, bekannte Gesichter, neue Geschichten. In einen packenden Finale gegen die Physio-Rabauken-Rannow konnten sich die FOLIEGICE den Barnim Eisstockcup sichern. Im kleinen Finale setzte sich das Team Unter Strom gegen GLG – Technik on Ice durch.
Seitdem ist Zeit vergangen. Vieles hat sich verändert. Aber dieses Gefühl, gemeinsam etwas aufzubauen, gemeinsam zu frieren, zu jubeln, zu schlittern – das ist geblieben. Und genau deshalb wird es Zeit für eine Wiederauflage.
Nicht, um einfach dort weiterzumachen, wo wir aufgehört haben. Sondern um gemeinsam etwas Neues zu schaffen. Mit alten Erinnerungen im Gepäck und neuer Vorfreude im Blick. Mit Teams, die wiederkommen. Und mit denen, die zum ersten Mal dabei sind.
Der Barnim Eisstockcup war nie nur ein Wettbewerb. Er war ein Treffpunkt. Ein Wir-Gefühl. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, dieses Wir wieder aufs Eis zu bringen.
Wir freuen uns darauf. Und ihr hoffentlich auch.




